Ausbildungsflug nach Koblenz und Trier

An einem wunderschönen Sommer-Sonntagnachmittag planten mein Ausbilder Manfred und ich eine Schleife über Bingen, Koblenz, Trier und Ramstein. Nach der Erstellung eines umfangreichen Flugdurchführungsplans (mit GAFOR, NOTAM, Anflugkarten, Flugplatzkarten und Flymap-Wegpunktliste) hatte ich nicht weniger als 19 Seiten aus meinem Drucker gejagt und der Durchführung aller Checks ging es dann endlich zum Start auf die 02...

IMG 0021Deutsches EckIMG 0036ERDK rechts quer 06IMG 0051Lahnmündung RheinIMG 006air crew

17.06.2015 / wfr

Da ich erst zum zweiten Mal die CT flog, lag mein Adrenalinspiegel noch etwas oberhalb des Sollwerts. Außerdem fiel dann auch noch gleich das Navi aus, also war terrestrisch navigieren angesagt. Adrenalin bleibt oben. Welchen Kurs wollten wir fliegen? Ist das jetzt Neustadt oder Dürkheim? Egal, Donnersberg schon in Sicht! Und endlich das Rheintal bei Bingen! Aussicht genießen?! Na ja, kommt drauf an auf welcher Seite man sitzt. Kugel in die Mitte, wir schieben! Wie hoch ist eigentlich der höchste Punkt vor Koblenz? Wie hoch müssen wir steigen? Wo ist nur die Anflugkarte von Koblenz? Und die Funkfrequenz sollten wir auch noch einstellen. Mist, Loreley verpasst. Und das Deutsche Eck ist schon da. Einleitungsanruf! Wieso blinkt jetzt das Flarm? Und wo ist eigentlich die Piste? Warum sind wir noch so schnell? Und so hoch? Auf Platzrundenhöhe runter! Hundertzwanzig!!! Und ausgerechnet jetzt muss es böig werden. Die CT ist jetzt endlich in der richtigen Sinkrate, mein Adrenalinspiegel leider nicht. Aber schließlich setzen wir doch sauber an der Schwelle auf, hat doch prima geklappt - die „Hand Gottes" war aber wohl auch noch im Spiel.
Nach einer kurzen Pause flogen wir weiter nach Plan an Traben-Trarbach vorbei und über viele Moselschleifen zur Landung inTrier-Föhren. Dort holten wir uns einige „gut gemeinte Ratschläge" von einer resoluten Flugleiterin ab und setzten unseren – mittlerweile auch für mich etwas entspannteren – Flug in Richtung Ramstein fort. Jedoch nicht ohne vorher noch eine Runde über den Trierer Dom, die Porta Nigra und die Kaiserthermen zu drehen. Dann in 4000 ft MSL quer über die Piste von Ramstein – das macht schon riesig Spaß. Wenig später ist schon die Rheinebene bei Karlsruhe in Sicht und mit der Abschlusslandung in RHST geht ein wunderschöner Flugtag zu Ende. Mein Adrenalinspiegel ist längst wieder da wo er hingehört, was bleibt sind traumhafte und unvergessliche Erinnerungen.

IMG 0070Traben TrarbachIMG 0074Brueckenbau MoselIMG 0082EDRT Endanflug 04IMG 0113Trierer Dom Porta NigraIMG 0120Ramstein ETARIMG 0134RHST mit BallonIMG 0135RHST rechts quer 02

An einem wunderschönen Sommer-Sonntagnachmittag planten mein Ausbilder Manfred und ich eine Schleife über Bingen, Koblenz, Trier und Ramstein. Nach der Erstellung eines umfangreichen Flugdurchführungsplans (mit GAFOR, NOTAM, Anflugkarten, Flugplatzkarten und Flymap-Wegpunktliste hatte ich nicht weniger als 19 Seiten aus meinem Drucker gejagt) und Durchführung aller Checks ging es dann endlich zum Start auf die 02.  Da ich erst zum zweiten Mal die CT flog, lag mein Adrenalinspiegel noch etwas oberhalb vom Sollwert. Wie bei Ausbildungsflügen üblich fiel dann auch noch gleich das Navi aus ;-) also war terrestrisch navigieren angesagt. Adrenalin bleibt oben. Welchen Kurs wollten wir fliegen? Ist das jetzt Neustadt oder Dürkheim? Egal, Donnersberg schon in Sicht! Und endlich das Rheintal bei Bingen! Aussicht genießen?! Na ja, kommt drauf an auf welcher Seite man sitzt. Kugel in die Mitte, wir schieben! Wie hoch ist eigentlich der höchste Punkt vor Koblenz? Wie hoch müssen wir steigen? Wo ist nur die Anflugkarte von Koblenz? Und die Funkfrequenz sollten wir auch noch einstellen. Mist, Loreley verpasst. Und das Deutsche Eck ist schon da. Einleitungsanruf! Wieso blinkt jetzt das Flarm? Und wo ist eigentlich die Piste? Warum sind wir noch so schnell? Und so hoch? Auf Platzrundenhöhe runter! Hundertzwanzig!!! Und ausgerechnet jetzt muss es böig werden. Die CT ist jetzt endlich in der richtigen Sinkrate, mein Adrenalinspiegel leider nicht. Aber schließlich setzen wir doch sauber an der Schwelle auf, hat doch prima geklappt - die „Hand Gottes“ war aber wohl auch noch im Spiel…

Nach einer kurzen Pause flogen wir weiter nach Plan an Traben-Trarbach vorbei und über viele Moselschleifen zur Landung nach Trier-Föhren. Dort holten wir uns einige „gut gemeinte Ratschläge“ von einer resoluten Flugleiterin ab und setzten unseren – mittlerweile auch für mich etwas entspannteren – Flug in Richtung Ramstein fort. Jedoch nicht ohne vorher noch eine Runde über den Trierer Dom, die Porta Nigra und die Kaiserthermen zu drehen. Dann in 4000 ft MSL quer über die Piste von Ramstein – das macht schon riesig Spaß. Wenig später ist schon die Rheinebene bei Karlsruhe in Sicht und mit der Abschlusslandung in RHST geht ein wunderschöner Flugtag zu Ende. Mein Adrenalinspiegel ist längst wieder da wo er hingehört, was bleibt sind traumhafte und unvergessliche Erinnerungen.


Wetterstation Forchheim:

Stand (UTC):21.11.2017,
17:05
Windrichtung: 264.56 °
Wind (Schnitt): 11.29 km/h
Wind (maximal): 15.08 km/h
Temperatur: 7.04 °C
Druck: 1015.68 hPa
Luftfeuchte: 88.89 %